Wie funktioniert ein Schneckenzaun bzw. eine Schneckensperre?

Die Funktionsweise eines Schneckenzauns ist recht einfach. Im Prinzip gib es zwei Arten. Schnecken sind zwar langsam, aber auch recht wendig und geschickt, wenn es darum geht, Hindernisse zu überwinden. Ein Schneckenzaun muss daher so gestaltet sein, dass die Schnecke entweder nicht drüber kriechen will oder kann.

Kupfer mögen Schnecken nicht

Eine Art der Schneckenzäune ist die, dass ein Streifen auf ihnen aus Kupfer besteht. Gelöstes Kupfer ist giftig und Schnecken sollen darauf besonders empfindlich reagieren. Der Gedanke dahinter ist, dass die Schnecken den Kupferstreifen des Schneckenzauns meiden und wieder umkehren.

Über Kopf lässt es sich schlecht kriechen

Eine andere Form setzt auf die Physik. Schnecken fällt es schwer, Lücken zu überbrücken. Diese Barrieren sind daher so gebogen, dass sie es Schnecken schwer machen darüber zu kriechen. Zum einsatz kommen entweder Bleche mit speziellem Winkel oder mit Zacken oder Gitter. Durch den Winkel finden die Schnecken keinen Halt und stürzen dadurch ab. Die Fallhöhe ist jedoch so gering, dass sich die Tiere nicht verletzen.

Mit einem Schneckenzaun kann man diesen ungebetenen Gast fernhalten.
Mit einem Schneckenzaun kann man diesen ungebetenen Gast fernhalten.

Das Gleiche gilt für die Zacken, diese Verringern die Haftfläche so weit, dass die Schnecke sicht nicht mehr festhalten kann und daher herabfällt. Allerdings sollte man darauf achten, dass besonders Nacktschnecken auch zwischen den Zacken hindurch kriechen können. Besonders kleinere und dünnere Exemplare sind hier im Vorteil. Dieses Problem tritt häufig bei Gittern auf. Sind die Maschen zu groß gewählt, zwängen sich die kleineren Schnecken hindurch, sind sie zu eng, können die Schnecken darüber hinwegkriechen.

Eine Übersicht über Schneckenzäune finden Sie hier.

Eine weitere Beschreibung zu Schneckenzäunen ist unter dem folgenden Link zu finden.